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 DIE
GESCHICHTE DER KORKENZIEHER
In der Berlin Gemäldegalerie
können Sie einen Frontaltar bewundern, der „das Weinwunder des heiligen
Bertin von St Marmion betitelt ist. Ein Teil dieses Altars beschreibt
die Benutzung des Faßbohrers, des Vorläufer des Korkenziehers.
Wie viele Lebenslüste wird der Wein mit der Zeit besser und die grundlegende
Zutäten sind verbessert worden. Die ältesten Dokumente erklären, daß der
Wein für die Freude der Menschen erfundet worden war.
Seit dem Alten Ägypten wird der Wein in vielen Geräten eingelagert: Tierhäute,
Tonkannen und Holzfässer. Viele von diesen Behältern wurden durch Spünde
aus Holz oder Kork verstöpselt. Diese Technik war sehr üblich in den Mittelmeerländern
und der Behälter würde einfach mit einem kurzen und heftigen Schlag angestochen
worden. Jedoch, wenn man die Flasche geöffnet hätte, würde der Wein nur
eine kurze Konservierungsdauer gehabt; deswegen würde er nicht außergewöhnlich
gut gewesen, wegen der Quantität in den großen Behälter. Die Verwendung
des Korkes, um die Fläsche zu verstöpseln, endete mit der Sturz des Römischen
Reiches.
In den nächsten Jahren, auch wenn die Fässer ausgezeichneten Fahrzeuge
für den Wein waren, erkennte man, daß der Wein, der in dicht verkorkten
Fläschen eingelagert würde, nicht nur länger dauerte aber auch, durch
den Reifeprozeß, seinem unverweschselbaren Bukett anfand. Man wird sich
auch bewußt, daß eine dicht verkorkte Flasche auf die Seite eingelagert
worden konnte. Auf diese Art blieb der Korken feucht und der Verschluß
war sicherer.
Die Geschichte der Weinflasche an sich ist interessant und sie ist würdig
einer weiteren Untersuchung, aber für unsere Geschichte des Korkenziehers,
reicht es zu sagen, daß die Weinflasche wahrscheinlich erst am Anfang
des 17. Jahrhundert erschien und ihre Form verändert sich vollkommen in
den nächsten zwei Jahrhunderten. Die Fläsche der 17. und 18. Jahrhunderten
würden „Wampe und Kugel" oder „Zwiebel" genannt, wegen der Form ihres
Körpers und ihres Hals. Diese Fläsche würden durch einen zugespitzten
Korken, an ein Wachsleinen gebindet, verstöpselt. Sie standen aufrecht
auf einem Brett. Jedermann kennt die aktuelle Flasche, mit ihrem geraden
Korken. Genau diese Korkenzieher führten zur Herstellung eines Gerät,
um ihnen zurückzuziehen, damit man den Inhalt der Flasche trinken kann.
Es würde schnell erkennt, daß es wichtig war, einen kräftigen Halt auf
dem Kork zu haben, um ihn vom festen Griff des Flaschenhalses zu befreien.
Gedrehtes Metall passte aber welches Metall und durch welche Herstellung:
das war das Rätsel. Sogar heutzutage ist es klar, daß es zwei unterschiedliche
Arten von Korkenzieher gibt: die sanfte Metallspirale und der spitze Archimedes.
Jener kann denn sein Lieblingsmodell wählen. Die Archimedes Schnecke wird
so genannt, weil sie der Wasserschraube von Archimedes ähnlich ist.
Die ursprünglichen Korkenzieher würden von den Büchsenmachern dieser Zeit
hergestellt; Dokumente haben gezogen, daß diese Büchsenmacher Mitglieder
der lebenhaften Gesellschaften der City waren, unter denen die verehrende
Gesellschaft der Riemer. Die Riemer waren keine Büchsenmacher. Sie herstellten
aber Gebisse und Spornen. Man kann in der 1773 Veröffentlichung von Tim
Bobbin, die „die Vorstellung der menschlichen Erholung" betitelt ist,
eine der ältesten Bilder einem Korkenzieher im Gebrauch sehen.
Der erste Korkenzieher datiert auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurück
aber die Glanzzeit des Korkenziehers entspricht der großen Epoche der
britischen Herstellung und Erfindung, d.h. der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Damals konkurrierten Männer mit Weitblick um die Patentanmeldung von Erfindungen
aller Art, darunter auch der Korkenzieher. In 1795 meldete Samuel Henshall
das ertste Patent an. Von diesem Jahr bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts
würden über 300 Patente auf Korkenzieher angemeldet. Diese Zahl illustriert
der Anstieg des Korkenziehers. Genau diese Korkenzieher sind die Angelegenheit
einer Sammlung von antiken Korkenziehern auf der ganzen Welt geworden.
Als die Korkenzieher immer üblicher würden, benutzte man andere Materien.
Die Hersteller führten die Benutzung teureren Werkstoffen ein, einschließlich
das Gold, die Bronze und das Silber. Die Benutzung anderen Materien wie
der Knochen, das Elfenbein das Email und ähnliches schmückendes Beiwerk
würden auch gefördert.
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